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OPG EIP-RIND: Bauen in der Rinderhaltung

emissionsmindernd - tiergerecht - umweltschonend

Verbesserung des Umwelt- und Tierschutzes in der Rinderhaltung in Baden-Württemberg durch baulich innovative Lösungen mit dem Ziel, die neuen Haltungsverfahren in der Praxis zu verbreiten und zu etablieren

Was ist EIP-Agri?

Wo befinden sich die teilnehmenden Betriebe?

Kurz zusammengefasst

Kurzbeschreibung des Projekts

Das Projekt hat zum Ziel, innovative Bauprojekte in der Rinderhaltung zu planen, umzusetzen, zu evaluieren und zu veröffentlichen. Gesellschaftliche Erwartungen, insbesondere in den Bereichen Tier und Umweltschutz, stellen bäuerliche Familienbetriebe in Baden-Württemberg vor bedeutende Herausforderungen. Es sind neue Konzepte für nachhaltige Betriebsentwicklungen gefordert, welche zur Existenzsicherung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bei-tragen. Dabei sollten jedoch standortspezifische Rahmenbedingungen berücksichtigt und Marktchancen verbessert werden. Bei der praktischen Umsetzung müssen Zielkonflikte gelöst und innovative Lösungen entwickelt werden. Die Innovationsziele umfassen die Bereiche „Reduzierung von Emissionen“, „Strukturierung von Haltungssystemen“, „Verbesserung des Tierwohls“, „Nachhaltigkeit“ mit den Aspekten Ökologie, Ökonomie und Soziales und „Öffentlichkeitsarbeit“. Das Projekt verfolgt den Ansatz, praxistaugliche Lösungen zu entwickeln, die schließlich eine hohe Akzeptanz und Praxisverbreitung erwarten lassen und dazu beitragen, die Rinderhaltung unter baden-württembergischen Standortbedingungen zukunftsfähig und wettbewerbsfähig zu gestalten.

Ausgangslage / Problemstellung des geplanten Projektes

Tierhaltende Betriebe werden zunehmend mit sich stetig veränderten Rahmenbedingungen wie dem Wegfall der Milchquote, der Klimaschutzdiskussionen sowie Genehmigungsverfahren konfrontiert. Hinzu kommt die öffentliche Tierschutzdiskussion, die sich aktuell mit der Einführung von Tierschutzlabeln zu einer neuen Rahmenbedingung auch für rinderhaltende Betriebe manifestiert. Die wachsenden Anforderungen verschlechtern die wirtschaftliche Situation der Rinderhalter und gefährden deren Existenz. Besonders betroffen davon sind Betriebe mit Anbindeställen, die gesellschaftlich auf relativ kurze Sicht nicht mehr akzeptiert werden. Die Anforderungen an Tierwohl und Emissionsschutz stehen in einigen Bereichen in deutlichen Zielkonflikten, welche bislang noch nicht gelöst wurden. Es stellt sich die dringende Frage nach innovativen Lösungen, welche beide Ziele gleichermaßen berücksichtigen. Anstelle von Tierwohl durch erhöhtes Platzangebot sind Konzepte gefordert, welche durch eine weitere Strukturierung des Haltungssystems emittierende Flächen verringern oder das herden-synchrone Verhalten auflösen. Hierfür sind kostengünstige Lösungen, beispielsweise durch Umbaumaßnahmen, gefordert.

Ziel des Projekts

Für das Projekt wurden fünf Innovationsziele gesteckt, welche die Grundlagen für die Konkre-tisierung der Gesamtkonzepte darstellen. Es ist geplant, gemeinsam mit Investoren aus der Landwirtschaft, mit Beratern, Firmen, der LAZBW Aulendorf, der LfL Grub sowie der HfWU Nürtingen-Geislingen in einer konstruktiven Zusammenarbeit tragfähige Gesamtkonzepte zu entwickeln. Die innovativen Konzepte werden unter Praxisbedingungen erprobt und die Erfüllung der gesetzten Ziele evaluiert. Die Bauprojekte sollen in der Öffentlichkeit als herausragende Beispiele für artgerechte Tierhaltung wahrgenommen werden und das Verständnis für Tierhaltung fördern. Darüber hinaus sollen die Projekte die Verantwortung landwirtschaftlicher Betriebe für das Ökosystem und die Biodiversität dokumentieren, weswegen flankierende Themen wie Bienenschutz bei der bei der Dachgestaltung und den Außenanlagen mit berücksichtigt werden und in die Informationsstrategie mit eingebunden sind. Hierzu könnten Informationspavillons mit Dachbegrünung dienen, welche dem Wissenstransfer zur landwirtschaftsfernen Bevölkerung dienen.

Ablaufschema

Schaubild

Gesellschaftliche Anforderungen

Karte

Beteiligte Parteien

Links zu anderen Projekten

Webanwendung Eigenkontrolle Kuh

Tierbezogene Indikatoren können den Tierhalter in seiner Eigenverantwortung für das Wohl der Tiere sensibilisieren und bei der betrieblichen Schwachstellenanalyse unterstützen. Diese Webapplikation stellt eine Möglichkeit dar, tierbezogene Indikatoren systematisch zu erheben und zu dokumentieren und damit gleichzeitig der Pflicht zur betrieblichen Eigenkontrolle nach §11 Abs. 8 TierSchG, 2013 nachzukommen.

EIP Projekt InnoBau

nachhaltige Innovationen im landwirtschaftlichen Bauwesen

Entwicklung eines Handbuches für systematische Entscheidungsprozesse im Vorplanungsmanagent für landwirtschaftliche Neu- und Umbauten

EIP Projekt Tier- und umweltgerechtes Bauen in der Schweinehaltung in Baden-Württemberg

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